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Der grüne Bundestagsabgeordnete Sven-Christian Kindler lehnt die Verpressung von Lagerstättenwasser in der Bohrstelle in Soltau Z2 ab: "Eine Verpressung von giftigen Lagerstättenwasser würde große Gefahren für das in 1800 Meter Entfernung nahe gelegene Trinkwasserschutzgebiet Schüttenbusch der Stadtwerke Soltau und das Heilquellenschutzgebiet der Soltau-Therme bergen.

In der Versenkbohrstelle Sottrum Z1 hat das Fachbüro Dr. Schmidt festgestellt, dass die Fließgeschwindigkeit des Lagerstättenwasser bei 240 Metern pro Jahr liegt. Seit 1991 hat die Längenausdehnung bei Sottrum Z1 so mehr als 5 Kilometer betragen. Jeder kann sich also leicht ausrechnen, dass nach ein paar Jahren auch das Trinkwasserschutzgebiet und die Heilquelle mit giftigen Lagerstättenwasser verunreinigt wird.   Mehr »

Demo in Potsdam 31-08-2014 Wir haben es satt!

https://fbcdn-profile-a.akamaihd.net/hprofile-ak-xfp1/v/t1.0-1/p160x160/10373830_714240555308367_7901647061840891879_n.jpg?oh=ecfa72a58db4beab58f1ceb4ca197ee6&oe=54641E7B&__gda__=1416730640_bf0b2bf067f468f532935995a4b68a8c

Foto von Dietrich WiedemannVeröffentlicht auf der Internetseite: www.Gruene-Soltau.de (Letzte Ergänzung: 28. 8. 2014)

Trinkwassergefährdung
Wird es eines Tages ein strategisches Bündnis geben zwischen den Hamburger Wasserwerken, die das Grundwasser der Nordheide ausbeuten, und den Grünen in dieser Region, die vor der Gefährdung dieser Trinkwasser-Ressource durch Erdgas-Förderung im Fracking-Verfahren warnen?

Bisher sind im sog. Landkreis Heidekreis mehr als ein Dutzend Frac-Massnahmen dokumentiert: Walsrode, Hamwiede, Grauen, Munsterlager, Wardböhmen und die unter Söhlingen-Ost geführten Bohrstellen bei Neuenkirchen und laut Bernd Ebeling auch Imbrock bei Soltau.

http://www.google.de/url?url=http://www.lbeg.niedersachsen.de/download/82740/Liste_Fracking-Massnahmen.pdf&rct=j&frm=1&q=&esrc=s&sa=U&ei=qxWQU6mhKPDb4QT5v4HgCg&ved=0CDUQFjAE&usg=AFQjCNEtXHjfeI6_Ls-5pGJ6hMkR-MnfTA   Mehr »

11.08.2014

Pressemitteilung vom 30.7.2014

Wohl wissend, dass die niedersächsische Landesregierung nicht die Gesetzgebungskompetenz für das Bergrecht hat und daher der Frackingerlaß nur das Genehmigungsverfahren regeln kann und soll, halten wir den Erlaß soweit für falsch, wie er das sogenannte konventionelle Fracking ermöglichen soll.

Die Förderung von Erdgas und Erdöl hat bei uns im Landkreis Rotenburg für vergiftete Böden, vergiftetes Grundwasser, vergiftete Luft und Erdbeben geführt.

Das Problem des anfallenden giftigen Lagerstättenwassers ist nicht gelöst, es sei denn man hält das Verpressen für eine Lösung. Frei nach dem Motto, was ich nicht sehe ist nicht schädlich und wenn ich es tief genug wegführe ist alles gut. Das hat schon bei der Asse nicht geklappt.

Wir fordern daher...   Mehr »

31.07.2014

Gabriel und Hendricks zur Wassergefährdung durch Fracking

Bundesumweltministerin und Bundeswirtschaftsminister haben laut RP-Online vom 4.7.2014 bekräftigt, dass sie konventionelles Fracking zulassen wollen, sofern die Vorhaben nach geltendem Berg- und Wasserrecht keine Gefahren für Gesundheit und Trinkwasser hervorrufen. Dies sei nach künftiger Rechtslage bereits dann gegeben, wenn Frack-Flüssigkeiten insgesamt maximal schwach wassergefährdend seien.  Verbieten wolle man Fracking in Wasserschutz- und Heilquellen-Gebieten und Einzugsgebieten von Talsperren und trinkwasserrelevanten Seen. Bezeichnend ist als Zukunftsversprechen der Satz: Das Verbot könne auf Trinkwassergewinnungsgebiete ausgeweitet werden. Denkt man hier noch über ein Verbot nach, das auf die sog. Zonen I und II beschränkt ist, bleiben die Vorranggebiete der Raumordnung im Konzept der Bundesministerien aussen vor.

Deutlich ist am Beispiel der zu schützenen Brunnen der Bierbrauer die Handschrift der Lobbyisten zu erkennen und – im Gesetzentwurf mit unsichtbarer Tinte geschrieben – auch die der einflussreichen Industriegewerkschaft Bergbau: Die Politik ist aufgefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, die ein transparentes Verfahren zur Genehmigung von Erdgasbohrungen und Frac-Verfahren gewährleisten und damit die gesellschaftliche Akzeptanz erhöhen. (IG BCE Online, 5. 9. 2012)                                                 D. W.

 

 

Bild der Bohrstelle Mit u.A. Waschplatz Söhlingen Ost Z1Kathrin Otte vom Gemeinnützigen Netzwerk für Umweltkranke (GENUK): Quecksilber oder Benzol würden vor allem als ständige Schadstoffemissionen beim Förderprozess in die Umwelt verbracht. "Vom nachweislich in die Umwelt gelangten Quecksilber weiß man, dass es sich beim Einatmen im Körper in das hochtoxische Nervengift Methylquecksilber umwandelt und langfristige gesundheitliche Folgen haben kann", erklärt Otte, die sich für Menschen einsetzt, die sich durch Umwelteinflüsse schwere Krankheiten eingehandelt haben. Das Nervengift könne zu Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisproblemen bis hin zu schweren neurologischen Beeinträchtigungen, Unfruchtbarkeit, Fehlgeburten oder sogar zu Krebs führen.    Mehr »

In der Nähe der Plätze Z6 und Ost Z1 sind die Naturschützer mit ihren wenigen Stichproben eindeutig fündig geworden: Mit 4,2 und 6,7 Milligramm Quecksilber je Kilogramm Boden liegen die gemessenen Werte zirka um die Faktoren 40 und 70 über dem Gehalt unbelasteten Bodens aus der Region. „Die zugehörigen Orte, zum Beispiel im Sediment eines Grabens und in einem Randstreifen zum Acker, lassen vermuten, dass der Eintrag durch ablaufendes Wasser oder ähnliches erfolgt ist“. Roland Meyer, Pressemitteilung des NaBu Rotenburg vom 19.05.2014    Mehr »

11.07.2014

Fracking – Meinungsbild bei den Grünen

Foto von Dietrich WiedemannEin Podium auf der Sommertour des Grünen-MdB Sven Christian Kindler in Rotenburg nutzte Exxon-Sprecher Dr. Kassner zu einem Plädoyer für Fracking im Schiefergas. Er warb mit dem partiellen Wegfall des Lagerstättenwasserproblems in höheren geologischen Schichten.
Julia Verlinden – ebenfalls Doktortitel und MdB – suchte ihren Ansatz in der Einsparung von Heizenergie und versprach – wenn auch ohne Chance auf parlamentarische Mehrheit – weiteren Einsatz für Energiewende und ökologische Reform des Bergbaurechts. Sie betonte die Ursächlichkeit der Einsparung von Heizenergie als Lösungsansatz.  Dr. Kassner zog es vor, auf die Nachfrage der Haushalte zu verweisen und zu betonen, dass die Betreiber ihr dreijähriges Moratorium Fracking freiwillig eingehalten hätten, obwohl sie nach Bergbaurecht nicht dazu verpflichtet gewesen seien.
Hartmut  Horn als dritter Podiumsgast übernahm es, das Sündenregister der Betreiber zwischen Bötersen und Brochdorf zu verlesen.

Dietrich Wiedemann, 10. 7. 2014  

Neu eingefügt: hier der Beiterag zum nachhören, Ihr gelangt auf die Internetseite von Nordwestradio, und klickt auf den roten Button Livestream einschalten, um den Beitrag zu hören. Zum Hörbeitrag ==>
Datum:
 09. Juli Zeit: 15:00 + 18:00 Uhr
Veranstalter:
 Nordwestradio unterwegs
Ort:
 Landgasthaus Meyer Eichenweg 4 27386 in Hemslingen

An mehreren Erdgasförderstellen im Landkreis Rotenburg ist bei Bodenproben giftiges Quecksilber gefunden worden. Entsprechende Messergebnisse hat der Naturschutzbund (Nabu) vorgelegt. Viele Anwohner machen sich nun große Sorgen um ihre Sicherheit. Werden sie angemessen informiert? Wir diskutieren darüber – am 9. Juli ab 15 Uhr in Hemslingen (Rotenburg).
Die Sendung wird ab 18:00Uhr am selben Tag im Radio ausgestrahlt.
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Pressefoto Sven Christian KindlerPressefoto Dr. Julia Verlinden

Sven-Christian Kindler, MdB BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN, wird am 10. Juli 2014, zusammen mit der energiepolitischen Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Frau Dr. Julia Verlinden, MdB, im Ratssaal der Stadt Rotenburg/Wümme eine Informations- und Diskussionsveranstaltung durchführen.

Thema der Veranstaltung wird sein: “Erdgasförderung zwischen Energiewende und Umweltschutz. Brauchen wir Erdgas für die Energiewende? Wie können wir mit den Risiken der Erdgasförderung umgehen?“    Mehr »

Presseinformation der BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen)

Bernd Ebeling FotoBürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen informiert über die aktuelle Umweltverschmutzung durch die Gas- und Ölförderkonzerne Exxon Mobil und GdF Suez in den Landkreisen Gifhorn, Heidekreis, Rotenburg und Uelzen.
BI-Mitgründer Dr.-Ing. Dietrich Meyer stellt sein aktuelles Buch über die Anfänge des Widerstandes gegen den nuklearen Entsorgungspark Lutterloh/Unterlüß von 1976 bis 1978 vor.

Die BürgerInneninitiative Umweltschutz Uelzen (BI Uelzen) informiert am kommenden Samstag auf dem Bohlsener Mühlenfest ab 14 Uhr an ihrem Stand über die Umweltverschmutzung durch die Gas- und Ölförderkonzerne Exxon Mobil und GdF Suez. „Wir werden über die Gefahren aufklären, welche wir bei der Öl- und Gasförderung durch Exxon Mobil und GdF Suez in den Landkreisen Uelzen, Gifhorn, Heidekreis und Rotenburg festgestellt haben.   Mehr »

Unsere diesjährige Jahreshaupt-und Informationsveranstaltung findet
am Samstag den 28.06.2014
um 10:30 Uhr
im Hotel Hof Idingen  
Idingen 3     
29683 Bad Fallingbostel statt.

Interessierte Gäste können ihre Teilnahme bis zum 23.06 2014 bei Herrn Klaus Wohldmann
Tel. 038488 51623 Fax 038488 51638 Mail:
poggenhof(at)t-online.de anmelden.

Das Gift im Kuhstall Sterbende Tiere, kranke MenschenFilm von Christina Zühlke und Heiko Petermann So. 13.04.14, 23.15 Uhr
Kühe, die stolpern, hinfallen und schließlich getötet werden. Bauern, die an Muskelschwäche erkranken und Kinder, die behindert zur Welt kommen.   Mehr »

23.06.2014

Fracking gefährdet Trinkwasserschutz

Das von Gabriel geplante Gesetz verbietet zwar Fracking in Trinkwasser-Schutzgebieten – aber Grundwasserströme machen an deren Grenzen nicht halt. Mineralwasserbrunnen, Bierbrauereien, Gärtnereien und viele Hobbygärtner/innen entnehmen zudem Grundwasser vor allem außerhalb der Schutzgebiete. Genau dort und damit auf weit über 80 Prozent der Landesfläche wird nach Gabriels Plänen die Risikotechnologie eingesetzt werden dürfen. Dafür reicht eine einfache Umweltverträglichkeitsprüfung: ein zahnloser Tiger, solange Studien zu den Langzeitfolgen von Fracking fehlen.

20. 6. 2014, Chris Methmann, https://www.campact.de/fracking/appell-2014

Campact anklicken: Unterschriftensammlung läuft.

Pressefoto Sven Christian KindlerAus dem Wirtschaftsministerium gab es vergangene Woche widersprüchliche Ankündigungen zu der Frage, ob vor der Sommerpause noch ein Gesetz zu Fracking vorgelegt wird. Dazu erklärt Sven-Christian Kindler, grüner Bundestagsabgeordneter und zuständig für den Heidekreis, die Landkreise Rotenburg und Osterholz: Die noch im Koalitionsvertrag angekündigte Fracking-Kritik ist bereits jetzt nur noch Schall und Rauch. Tatsächlich hat Gabriel mit seinem jüngsten Schreiben ein Fracking-Fördergesetz angekündigt, das in Zukunft Fracking auf 86 Prozent der Landesfläche erlauben würde.   Mehr »

10.06.2014

Nabu weißt Quecksilber an Bohrstellen nach, Wirtschaftministerium kritisiert die Informationsolitik des LBEG:

Grafik Luftemmissionen HG Das LBEG (Landesamt für Bergbau Energie und Geologie) informiert zu spät über Quecksilberfunde aus 2010.  Zum Video (NDR3) ==>

Umweltchemiker äußert sich zu den Quecksilberfunden des NABU.  Zum Video NDR3 ==>

Hier stellen wir die jewils letzten Meldungen von NABU Rotenburg und LBEG zu Quecksilbermessungen gegenüber:
Information über Quecksilberfude des NABU vom 30.5.2014 ==>

Informationen des LBEG über Schadstoffmessungen vom 26.3.2014 ==>

Das LBEG will sich morgen (Dienstag) dazu noch einmal äußern.

Wer sich zu weiteren Problemen der Gasförderung informiere möchte, der kann das im folgenden Hörbeitrag tun:  WDR5 Redezeit "Fracking und die Folgen:" ==>

Ergänzung 10.6.2014 (abends): Die folgende Information des LBEG erreichte und kürzlichst...
Information des LBEG über Messergebnisse ==>

Noch kommt sauberes Wasser aus dem WasserhahnImmer häufiger ist in den Zeitungen zu lesen, dass zu hohe Nitratwerte im Brunnenwasser nachgewiesen werden, so auch jüngst in unserer Nähe.
Fracking- und Gasbohrgegner sehen in den Handlungsweisen der großen Öl- und Gasunternehmen langfristig große Gefahren für das Trinkwasser, ebenso wie Wasserversorger Brauereien oder Heilquellenbetreiber z.B. .
Vor einiger Zeit haben wir Grüne in Soltau uns, bei unserem regelmäßigen Stammtisch, auch mit dem Proplem des Plastikmülls befasst. Die Aktualität dieses Problems, wird deutlich, wenn man sich den folgen Bericht vor Augen führt (ansieht).
NDR3 Markt - Beitrag mit Film: ==>   Mehr »

Flamme am Gasfeld Söhlingen Z14 02-06-2014Zuletzt ergänzt am 06.06.2014

Demo mit gesamt ca. 28 Teilnehmern ohne Trecker.
Diesmal auch mit höherer örtlicher Beteiligung der Menschen aus der Nachbarschaft.
(zu Begin Fackel aus)
Exxon Security + örtliche Polizei (interessiert) vor Ort.
2 Pressevertreter der Zeitungen waren da.
NDR3 Fernsehteam vor Ort, filmte und machte Interviews auf beiden Seiten.
Zwei Redner unter anderem Organisator Bernd Ebeling, sprachen zu den Demonstranten und mit dem Fernsehen.
Vor dem geplanten Ende der Demo wurde die Fackel gezündet, das soll nicht das erste mal gewesen sein, dass die brannte.
Dann kam ein LKW, der sonst zum Abtransport von Lagerstättenwasser genutzt wird; und fuhr nach der Kontrolle durch die Demonstranten auf den Bohrpatz.
Anschließend noch einer (Groß), der offenbar mit Stickstoff beladen war.   Mehr »

05.06.2014

Grüne Soltau sind einen Schritt voraus!

Demo Söhlingen 2-6-2014Die Grünen Soltau waren am Montag den 2.6. mit in Söhlingen, um gegen die Fackelarbeiten von Exxon & Co und deren Auswirkungen im Heidekreis Flagge zu zeigen.
Genau das haben wir gemacht (s. Foto)!
Einen Tag, bevor sich eine Bierfirma im Fernsehen dazu geäußert hat.
Brauereien sorgen sich ums Trinkwasser: Mehr ==>
Wir verweisen auf den Beitrag, der einen Tag später (3.6.2014) im Fernsehen ausgestrahlt wurde, auch wenn dieser Beitrag ein anderers Gasfeld betrifft, ist das hier bei uns nicht anders!
Man stelle sich eine WM oder ein Schützenfest vor, wo es nur Wein und Wasser (sauberes Wasser gibt es dann in der Region nicht mehr!) gibt...

02.06.2014

Toni Hofreiter kritisiert die Bahn:

Bild von Dr. Anton Hofreiter
Toni Hofreiter kritisiert, dass die Bahn international expandiere, statt sich um das Schienennetz in Deutschland zu kümmern. Aus dem Konzern sind große Summen abgezogen worden, um international zu expandieren. Die Bahn ist mit viel Geld der größte Busanbieter Europas geworden, der größte LKW-Spediteur. Sie verliert den Fokus auf das System Schiene (Interview mit der Braunschweiger Zeitung, 29. 5. 2014). (Bahnpräsident Grube bemüht sich u.a., in Russland um einen Auftrag für den Bau von 800 km Schiene.)

29.05.2014

Erneuter Protest gegen offenes Abfacklen in Söhlingen (im Heidekreis)

Infotafel an de BohrstelleAn der Bohrstelle Söhlingen Z14 im sogenannten Heidekreis ist erneuter Protest gegen die Fackelarbeiten angekündigt. Wer möchte, sollte sich am Montag den 2.6.2014 ab 19:00Uhr anschließen (Ende ca. 21:00 Uhr).
Hintergrund:
Bei anderen Fackelarbeiten in der Nähe wurden vor kurzem Personen und Natur offenbar beeinträchtigt - es wurde Strafanzeige erstattet, die Kreiszeitung berichtete darüber: Kreiszeitung 11-04-2014 ==>

Weitere Infos und Wegbescheibung auf der
Internetseite der Heidekreisgrünen ==>

und im Gasbohr Ticker ==> ,

und hier ==>

In Nachbarländern wird mit besserer Technik gearbeitet, die ist dort Vorschrift...

Gasfackel Bohstelle Söhlingen Z14Wo Erdgas gefördert wird, sind die Betreiber bemüht, turnusmässig die Rohre zu reinigen, indem sie nach einem veralteten Stand der Technik Gas abfackeln. Modernere Verfahren, die die Emissionen mindern, setzen sich erst allmählich durch. In der Gemeinde Neuenkirchen liegen - durch die Landkreisgrenze von Rotenburg getrennt -  die Söhlinger Erdgas-Bohrstellen Z 1  und Z 14. Die Bohrstelle Z 1 (Hartböhn) ist einer der Plätze, auf dem der NABU Rotenburg Rückstände von Quecksilber im Boden nachgewiesen hat (Böhme Zeitung Soltau, 21. 5. 2014). Es muss - trotz gegenteiliger Beteuerungen - als Rückstand aus Abfackelungen dorthin gelangt sein.  Für Z 14 liegt (noch) kein Nachweis vor. Für die aktuelle Abfackelung gilt: „Je nach Wetterlage ist auch eine leichte Geruchsbelästigung möglich“, bittet Exxon Anlieger vorsorglich um Verständnis. Etwa eine Woche sollen die Arbeiten dauern (Böhme Zeitung 28. 5. 2014).     Mehr »

27.05.2014

Gasborstelle Söhlingen Z14 im Heidekreis:

Borplatz Söhlingen Z14 26-05-2014
Zu den Arbeiten und Protesten an der Gasbohrstelle Söhlingen Z14 wurde ein "Gasbohr-Ticker" eingerichtet, der über die Geschehnisse dort berichtet.

Zum Gasbohr-Ticker ==>

Wer sich weiter über dieses Thema informieren möchte, der kann das hier tun:
Radio Bremen Fersehen brachte eine Serie mit kurzen Filmbeiträgen in Buten und Binnen unter dem Titel "Wut am Bohrloch".

Gesendet:

12.05.2014: “Problemlose Erdgasförderung?”  (4:10 min)
13.05.2014: “Ortstermin in Söhlingen”  (5:55 min)
14.05.2014: “Furcht vor Lagerstättenwasser” (3:38 min)
15.05.2014: “Treffen mit einem Unternehmen” (4:12 min)
16.05.2014: “Was bedeutet Fracking genau?” (3:58 min)
17.05.2014: “Wird scharf genug kontrolliert?” (9:26 min)

Martin Häusling (rechts) Foto: Heiner HelbergGrünen-Agrarsprecher: „Mir würde es reichen, wenn die Landwirte mit und nicht gegen die Natur arbeiten“ -
In seinem Lebenslauf steht als Berufsbezeichnung „Agrartechniker“. Darf man ihn trotzdem als Landwirt oder Bauer bezeichnen und hat er den Kellerwaldhof in Hessen erst später gekauft oder ist er dort aufgewachsen? Martin Häusling lässt keine Zweifel an seiner Herkunft: „Ich bin auf dem elterlichen Betrieb mit dem Rindvieh groß geworden.“ Den Hof hat inzwischen sein ältester Sohn übernommen. Der Landwirt Martin Häusling macht europäische Agrarpolitik. Im Europaparlament ist er seit 2009 agrarpolitischer Sprecher der Fraktion Grüne/EFA.

Foto: Martin Häusling (rechts) ließ sich von Heiner Helberg über die Erfahrungen eines Pioniers der Biolandwirtschaft informieren.   Mehr »

20.05.2014

Rebecca Harms in Soltau über Lobbyisten

Pressefoto Rebecca Harms
Ich habe nichts dagegen, dass Unternehmen ihre Interessen gegenüber dem Gesetzgeber kundtun. Ich will sogar  wissen, was eine Gesetzesänderung für sie bedeutet. Was ich nicht will, ist, dass Unternehmen ihre Interessen schon in den Gesetzesvorschlag hinein- schreiben. Ich möchte Transparenz durch möglichst öffentliche Anhörungen von Industrie, aber auch Umwelt- und anderen Verbänden.

Zitiert aus Walsroder Zeitung 6. 5. 2014

Rebecca Harms, MdEP

Freitag 02.05.14 von 15:30 bis 17:00 Uhr

Veranstaltung mit Rebecca Harms, MdEP
Grüne Spitzenkandidatin für die Europawahl 2014

Hotel Meyn, Poststraße 19, 29614 Soltau

„Klimaschutz braucht starke Grüne in Europa“, so lautet die Veranstaltung mit Rebecca Harms, Europaabgeordnete und grüne Spitzenkandidatin für die Europawahl 2014. Rebecca Harms besucht den Heidekreis am 02. Mai. Die Veranstaltung findet im Hotel Meyn in Soltau statt.
„Energiewende und Klimaschutz dienen der Umwelt, aber auch den Menschen.
Der ökologische Umbau ist ein Weg aus der Krise“, so Rebecca Harms.

Ein Interview der Walsroder Zeitzng mit Rebecca Harms dazu findet Ihr hier: ==>   Mehr »

10.05.2014

Das erste Fracking nach dem Moratorium? - Demo vor der Wahl am 24.5.14?

Die Ankündigung ist nun nicht mehr vorläufig... Mehr hier==>

Vorläufige Ankündigung zur Demo!

10.05.2014

March against Monsanto - Hannover und weltweit am 24.5.14.

Weltweiter Marsch gegen Monsanto - auch in Hannover...

Weltweiter Marsch gegen Monsanto in Hannover am 24.5.2014

12.05.2014

Unser Grundwasser im Landkreis Uelzen ist durch Fracking in Gefahr !!!

22. Mai 19.30 Uhr in Uelzen, Stadthalle: Veranstaltung des Grünen-KV Uelzen: Unser Grundwasser im Landkreis Uelzen ist durch Fracking in Gefahr !!!   Referenten: Gerd Landzettel, Richter a. D. und Andreas Noltemeyer von der Bürgerinitiative No Fracking aus Völkersen/Landkreis Verden berichten, was bereits alles bei der konventionellen Gasförderung geschieht, giftiges Lagerstättenwasser (Benzol, Quecksilber usw.) in Grundwasser und Boden, undichte Leitungen, gasförderungsbedingte Erdbeben und Gebäudeschäden usw. Was kommt da im Landkreis Uelzen auf uns zu? 85 % der Landkreis-Fläche sind Aufsuchungsfelder für Gas und Öl, Exxon Mobil, RWE DEA, PRD Energy und Kimmeridge haben die Claims abgesteckt. Exxon Mobil und Wintershall fördern im Westkreis Gas, im Südkreis fördert Exxon Mobil Öl.

Hof EiltePolitik trifft Praxis  -  Der Europaabgeordnete Martin Häusling im Gespräch mit dem Biohof-Betreiber Heiner Hellberg

Betriebsbesichtigung mit Vortrag, Diskussion und Kulinarischem auf dem Biohof Eilte in Ahlden
am Dienstag, 20.05.2014 um 15:00 Uhr
auf dem Biohof Eilte, Großer Garten 6, 29693 Ahlden  

Martin Häusling, Europaabgeordneter und Kandidat für den Europawahlkampf 2014, ist gelernter Agrartechniker und bewirtschaftet seinen Betrieb, den Kellerwaldhof, seit 1988 nach Bioland-Richtlinien, seit 1999 wird eigener Käse hergestellt.   Mehr »

12.05.2014

Salzwedel: Veranstaltung zu Fracking, CCS, Freihandelsabkommen usw. von der BI Kein CO2-Endlager in der Altmark.

15. Mai ab 19:00 Uhr in Salzwedel im Eisenkarl, Veranstaltung zu Fracking, CCS, Freihandelsabkommen usw. von der BI Kein CO2-Endlager in der Altmark, ReferentInnen:

Bernd Ebeling, Dipl.-Ing. (FH) für Wasserwirtschaft & Kulturtechnik - Grünen-Stadtrat in Uelzen und aktiv in der dortigen Initiative gegen Fracking informiert: Fracking - was ist das, was bewirkt es? Giftiges Lagerstättenwasser in unserem Grundwasser? Gasförderungsbedingte Erdbeben und Gebäudeschäden? Luft- und Bodenverschmutzung durch Gasförderbetrieb?

Wienhold Weber, ehemaliger Feldwartungsmechaniker bei VEB Erdgasförderung Salzwedel, Sprecher der Salzwedeler Gruppe berufsgeschädigter Erdgasarbeiter, Giftigkeit der ganz konventionellen Gasförderung

Sabine Wils, LINKE MdEP aus Hamburg kommt, um aus erster Hand Einiges über die Stelle zu berichten, an der immer mehr Entscheidungen getroffen werden, die gravierende Auswirkungen auf unser aller Lebenssituation haben. Ihr Thema:

Konzerndruck auf die EU: CCS, Fracking, Freihandelsabkommen

27.04.2014

Was tun gegen Fracking!?

Elke TwestenDiskussionsveranstaltung im Krug Dreikronen-Walsrode
mit Elke Twesten, Helma Spöring, Volker Meyer
am Montag, 12.05.2014 um 19:30 Uhr
im Krug Dreikronen, Dreikronen 25, 29664 Walsrode

Wegen der Krise in der Ukraine werden Befürworter des Fracking bei uns Auftrieb bekommen. Wie gefährlich ist das Fracken?
Kann diese Gasfördermethode unsere Energieversorgung sichern?
Weshalb sind die Grünen gegen das Fracken?
Wie gefährlich ist das Verpressen von Bohrwässern in Fulde/Dreikronen?

Zu diesen Fragen werden Helma Spöring, 1. Kreisrätin und Bürgermeisterkanidatin für Walsrode, Elke Twesten, Mitglied im nds. Landtag und Kreistag Rotenburg (der eine Resolution gegen das Fracking beschlossen hat) und Volker Meyer, Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbandes Rotenburg-Land Stellung nehmen.

Mehr (Handzettel) ==>

Bild von Sven Christian KindlerRaus zum 1. Mai für gute Arbeit und Solidarität in Europa!

Zum Tag der Arbeiter*innenbewegung am 1. Mai erklärt Sven-Christian Kindler,haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag und Mitglied der IG Metall:
„Der Tag der Arbeiter*innenbewegung ist ein Symbol für unzählige Kämpfe für gute und auskömmliche Arbeit und ein wichtiger Tag für die Gewerkschaften.Ich freue mich auch dieses Jahr wieder am Sternmarsch in Hannover und an der Abschlusskundgebung am Trammplatz teilzunehmen.
Wie wichtig dieser Tag ist, zeigen die aktuellen Pläne der Bundesregierung zum Mindestlohn. Statt endlich schnell einen gesetzlichen und flächendeckenden Mindestlohn ohne absurde Ausnahmen einzuführen, lässt sich die Regierung Merkel viel zu viel Zeit.   Mehr »

Foto von Dietrich Wiedemann(Dieser Artikel wurde zuletzt am 29.4.2014 ergänzt).

„Die Fackeln sind für die Verbrennung gasförmiger Stoffe ausgelegt und erreichen Emissionsminderungsgrade von mehr als 99%, das heißt, 99% des ankommenden Methans werden in Wasserdampf und Kohlendioxid umgesetzt.“ An diese TÜV-geprüfte Zusicherung des LBEG mochten die Mitglieder des Rotenburger Arbeitskreises Erdgas und Erdöl nicht glauben. Auf der Sitzung vom 28. 4. 2014 fragte Kreisrat Lühring vergeblich nach Messergebnissen während der jüngsten Abfackelungen bei Söhlingen. Der Kieler Toxikologe Hermann Kruse stellte die Frage nach unvollständiger Verbrennung und Entstehung von aromatischen Kohlenwasserstoffen. Im weiteren Verlauf der Diskussion ging es dann um Kosten und Kostenträger für diese Messungen …   Mehr »

05.03.2014

Soltau verliert stadtbildprägende Bäume

Blutbuche vor dem Soltauer RathausEnde der Rathausbuche 22-04-2014Einst wurden sie vom Bürgertum als Symbole für das Recht auf freie Entfaltung gepflanzt und verehrt. Heute, nach zwei Jahrhunderten, verabschiedet sich im ganzen Land ein  Baumriese nach dem anderen wegen Altersschwäche. Das gilt in Soltau sowohl für die Linde am Arbeitsamt, als auch für die Buche am Rathaus.

Ein Gutachter aus Lübeck hat bestätigt, dass bei der Buche Gefahr im Verzug liegt. Er macht einen Pilz im Wurzelholz, der Riesensporling für den schnell fortschreitenden Verlust der Standfestigkeit des sechsundzwanzig Meter hohen Baumes mit einem Stammumfang von fünf Metern verantwortlich. Es entsteht bereits Weissfäule im Holz. Der Prozess ist unumkehrbar. Der Gutachter im O-Ton: „Bei Sturm kann es zu einem Umstürzen des Baumes kommen.“ (das urheberrechtlich geschützte Gutachten kann bei der Grünabteilung der Stadtverwaltung eingesehen werden) Der Bauausschuss der Stadt hat am 4. 3. 2014 empfohlen, den Baum zu fällen, damit er beim Umstürzen niemand gefährden kann. (Die Hilfsüberlegung, ihn für einen fünfstelligen Kostenaufwand durch vier Drahtseile mit einer Lastaufnahme von je zehn Tonnen noch auf Zeit für das Stadtbild zu erhalten, wurde verworfen.)

Dietrich Wiedemann

23.04.2014

NPD erscheint auf dem Soltauer Wochenmarkt

Für Aufregung gesorgt hat der Bericht, dass die NPD am 12.4.2014 in Soltau aufgetaucht ist, um Stimmen für die Europa-Wahl zu werben. Die auswärtigen Veranstalter berichten darüber: http://www.npd-osnabrueck.de/ : „Unweit vom gut besuchten Wochenmarkt“  sprachen die Vorstandsmitglieder Ulrich Eigenfeld, Christina Krieger und Ingo Helge über die (angeblich) „volksfeindliche“ Brüsseler Politik. Weiter heisst es:  „Obwohl über die Kundgebung sogar groß auf der Titelseite der örtlichen Lokalzeitung, Böhme-Zeitung berichtet wurde und sich das Soltauer Stadtparlament eindeutig gegen die NPD ausgesprochen hatte, gab es zu unserer eigenen Verwunderung keinerlei Proteste oder Störungen unserer Veranstaltung.“
Auch wenn es trotz Vorankündigung vor Ort keine politischen Proteste gab, waren die Marktbeschicker von den 70-Dezibel- Reden der Rechten „genervt“ und ein Teil der Stammkunden blieb aus. Die zuständige Kreisverwaltung hatte zunächst erwogen, die Veranstaltung nicht auf dem Wochenmarkt selbst, sondern neben dem Kaufhaus C&A stattfinden zu lassen. Am Vorabend des Marktes kamen aber Bedenken auf: An dem Gebäude hängt eine Tafel zur Erinnerung an ein in der NS-Zeit aufgelöstes gewerkschaftliches Volkshaus. Die Sorge, diese Erinnerungskultur zu stören, hatte indes zur Folge, dass die NPD jetzt unmittelbar auf dem Wochenmarkt auftreten durfte. Eine Zumutung für mehrere Marktbeschicker mit Migrationshintergrund, die ihre Stände nicht verlassen und sich den fremdenfeindlichen Reden nicht entziehen konnten.

22.04.2014 · Dietrich Wiedemann

22.04.2014

„Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark e.V.“ stellt sich vor

Der neue Verein „Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark e.V.“ stellt sich vor
und lädt herzlich ein:
Freitag, 25.April 2014, 19 Uhr
Hof der Heidmark, Soltauer Str. 24, Bad Fallingbostel
• Vortrag: Vom „Platz“ zum Schatz-   Welche Chancen für die Region bietet die
Umwandlung des Truppenübungsplatzes Bergen in ein Biosphärengebiet?
(Dipl. Landschaftsökol. Arne Hilbich, Oldenburg)
• anschließend Diskussion, Getränke, Musik
Eintritt frei
Veranstalter: Initiative Biosphärengebiet Hohe Heidmark e.V., Lehmhorst 13, 29683 Bad Fallingbostel, 05162-6776, friedensheide@gmx.de

Mehr Im Flyer (*.pdf)==>

Soltauer Ratsherr Helmut MatthiesDie Aussage, bei der Inspektion vor Ort, hat es keine Hinweise gegeben hat, ist für mich wie ein Schlag ins Gesicht.
Diese Aussagen dienen dazu die Bürger der Region zu beruhigen.
Welcher Hinweise bedarf es den noch, wen um den Bohrplatz herum größere Schäden an den Pflanzen vorhanden sind?
Das die Mobile Fackelanlage nicht mehr vor Ort ist, könnte ein Hinweis darauf sein, das an dieser Anlage ein technischer Defekt vorgelegen hat.
Somit ließe sich eine Verpuffung bzw. eine nicht erfolgte Zündung des Gasgemisches (mit Salzsäureanteil) erklären.
Die Mobile Anlage hätte niemals abtransportiert werden dürfen ohne eine vorherige TÜV Untersuchung.

Für mich wird der Eindruck verstärkt, das hier reines Profitdenken gegen die belange von Mensch und Umwelt billigend in Kauf genommen werden.
Es zeigt sich das die Politik mit ihren Behörden dieses Bestreben nichts entgegensetzen können oder nicht wollen?   Mehr »

03.04.2014

Soltauer Rathauslinde

Neuer BaumsprossEs war die Idee eines Grünen im Rat: Die sterbende große Linde am Soltauer Arbeitsamt lebt künftig in einigen ausgewählten Tochterpflanzen weiter. Der Bürgermeister und ein Sponsor waren Anfang April in der Zeitung zu sehen, wie sie die Pflanzung im Böhmewald begannen. Darüber hinaus gibt es die Option, einige dieser Bäume, wenn sie größer geworden sind, umzupflanzen an einzelne Wegekreuzungen in den Soltauer Ausgleichsflächen, wo sie sich dann zu Solitärbäumen entfalten können.

Drei Termine in Dorfmark um gegen das jahrliche Treffen der Ludendorfer zu protestieren:

27.3.2014 19:00Uhr Bad Fallingbostel Ratssaal Vogteistr. 1

Karfreitag 18.4.2014 und Ostersamstag 19.4.2014

Nähere Infos findet Ihr im Flyer dazu (*.PDF) ==>

Demo Energiewende 22-03-2014 No FrackingMit dem Thema Erdgas und seinen Umwelt- und Gesundheitsschäden hatte ich nach der Grenzöffnung erste Berührungspunkte, Erdgasarbeiter aus der Altmark im nördlichen Sachsen-Anhalt waren durch Quecksilber vergiftet worden, Gelände um die Erdgas-Anlagen ebenso, Sanierungsaufwand: 300 Mio. EUR, bezahlt der Steuerzahler. Neulich berichtete mir ein Landwirt, im Landvolk organisiert, folgende Geschichte ebenfalls aus der Altmark. Bohrschlamm-Deponie der Erdgasindustrie, eingezäunt: Das Gras wuchs so schön saftig, also Zaun auf und die Schafe weiden lassen, die nächsten Tage waren sie tot. Von wegen alles so harmlos, wie Gas- und Ölindustrie in ihren Hochglanzbroschüren uns verkaufen wollen.

Erdbeben bedingt durch die Gasförderung in den Landkreisen Soltau-Fallingbostel, Rotenburg und Verden, Häuserschäden, RWE DEA als Verursacher weigert sich größtenteils zu zahlen, Benzol und Quecksilber neben billigen ungeeigneten Kunststoffleitungen für Lagerstättenwasser.   Mehr »

Bild von Sven-Christian KindlerZur gestrigen Einbringung des Antrags „Urteil des Bundesverfassungsgerichts ernst nehmen – Bundesberggesetz unverzüglich reformieren“ im Plenum des Deutschen Bundestags erklären Dr. Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik und Sven-Christian Kindler, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bundestag: „Auf Bundesebene gibt es noch immer keine Regelung, um das gefährliche Fracking langfristig und rechtssicher zu unterbinden Es ist das Gebot der Stunde die Regelungslücken des Bundes so schnell wie möglich zu schließen. Wir fordern deswegen in unserem Antrag, die Fracking-Technologie, - insbesondere mit umwelt- oder gesundheitsgefährdenden Stoffen - im Bergrecht zu verbieten. Auch ohne Fracking ist die Verpressung von giftigem Lagerstättenwasser schon heute ein großes Problem.   Mehr »

19.03.2014

Der Fracking-Kompromiss des Umweltministers

Ein gemeinsamer Erlass der Minister Lies und Wenzel in Hannover soll mit ihr Nachgeben zum Thema Fracken von Erdgas in Tiefen ab 2500 Metern versöhnen: Es gebe kein Verbot im Bundesrecht, sondern nur ein Stillhalteabkommen mit der Industrie, die jetzt Klarheit fordere und – O-Ton SPD – Erdgas sei Baustein für die Phase der Umstellung auf Erneuerbare Energien. Den Gruenen in der Hannover-Koalition kommt man wie folgt entgegen (zitiert nach Rotenburger Rundschau, 18.3.2014):
Die Verpressung von Lagerstättenwasser darf nur noch in den geologischen Formationen, aus denen es gefördert wurde, erfolgen. Zurückgeführte Frack-Flüssigkeiten sind mit geeigneten Verfahren aufzubereiten und über Tage ordnungsgemäß zu entsorgen. Die unterirdische Versenkung ist kein zulässiger Entsorgungsweg. Zudem soll die Rechtsposition der Bürger im Fall von Bergschäden deutlich verbessert werden. „Umwelttoxische Substanzen dürfen nicht mehr in den Untergrund eingebracht werden. Erlaubt ist maximal die unterste Wassergefährdungsklasse 1. Wasserschutzgebiete, Trinkwasser- und Mineralwassergewinnungsgebiete stehen für bergbauliche Nutzung nicht zur Verfügung.“

Logo und Einladung zur Demo am 22.3.2014 - Klick = LinkRednerInnen

Auftaktkundgebung:

  • Jochen Stay, .ausgestrahlt: Energiewende und Atommüll
  • Dr. Angelika Claußen, IPPNW: Energiewende als Friedensaspekt - Rohstoffkriege verhindern

Abschlusskundgebung:

Blockade der Verpressstelle Dethlingen H1 Beüm Frühstück auf der ZufahrtOerrel/Stadt Munster, Uelzen: 12. März 2014

Umweltschützer verzögern mit einer Blockade die Anlieferung des giftigen Lagerstättenwassers mit Gefahrgut-Tanklastwagen zur Versenkbohrung von Exxon Mobil in der Ortschaft Oerrel/Stadt Munster

BI Uelzen fordert: Stoppt das Versenken von giftigem Lagerstättenwasser aus der Erdgasförderung im Untergrund

Die Versenkbohrung Dethlingen H 1 der Firma Exxon Mobil im Ortsteil Oerrel der Stadt Munster liegt nur unweit der Kreisgrenze Heidekreis/Landkreis Uelzen, 25 km westlich von Uelzen nahe der Bundesstraße 71. Das giftige Lagerstättenwasser, welches bei der Gasförderung im Lk. Uelzen und im Heidekreis anfällt wird in Oerrel/Stadt Munster in 1.100 m Tiefe verpresst. „Das Lagerstättenwasser enthält u. a. die krebsauslösenden Stoffe Benzol, Toluol, Quecksilber, Blei und ist sehr salzhaltig.   Mehr »

 Plakate der Bürgerinitiativen
Im Dorfgemeinschaftshaus Hassendorf trafen sich gestern um 11:00 Uhr Vertreter von 16 Bürgerinitiativen und weiteren Organisationen sowie engagierte Bürger. Anschließend fand eine Demonstration an der legendären Verpressstelle „Bötersen Z11“ statt.

Zu Begin der Tagung sprachen mehrere Redner und gaben interessante Informationen zu den Problemen, die durch die Erdgasförderung bedingt sind.

Hervorzuheben sind dabei die Beiträge von Herrn Volker Meyer dem Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbandes (WVV) Rotenburg-Land und Herrn Gerd Landzettel, Richter und Mitglied der Bürgerinitiative „No-Fracking“ aus Völkersen.   Mehr »

23.02.2014

Bildergalerie zur Veranstaltung in Bötersen vom 22.2.2014

Vortragender Volker Meyer

Verpressstelle Bötersen mit Exxon Wesbeplakat

Plakate der Bürgerinitiativen

Plakate der Bürgerinitiativen

Phantasiereicher Demonstrant vor der Verpressstelle am Infostand

Esso macht Euch schnell davon, bohrt nach Gas in Washington!

Plakatwagen der örtlichen Bürgerinitiative

Butterkuchen und heißer Kaffe gegen das kalte Wetter

NDR Fernsehteam bei den Demonstranten

Manchem Bürger ist der Ärger anzusehen...

Hartmut Horn stimmt die Demonstranten ein

Elke Twesten MdL ist vorne mit dabei

Redebeitrag

Plakate der Bürgerinitiativen

Plakat gegen Verpressung von CO2

Plakat zur Demo am 24.5.2014 (Genfood)

Redebeitrag

Elke Twesten MdL spricht

Elke Twesten MdL spricht

Redebeitrag

Redebeitrag Andreas Weber Bürgermeisterkandidat für Rotenburg

Redebeitrag von Silke Döbel (forscht nach Ursachen der Krebshäfung in der Region)

Redebeitrag Bernd Braumüller Bürgermeisterkandidat für Scheeßel

Redebeitrag

kreative Gruppe Demonstranten

Verpressstelle Bötersen Z11

21.02.2013

Netzausbau für Windkraft oder für Kohlestrom ?

Link zum Filmbeitrag des Fernsehmagazins Monitor

(aus einer Sendung von WDR Monitor vom 20. 2. 2014)

„Wer sauberen Strom aus Windenergie vom Norden in den Süden transportieren will, der braucht dafür – so meint man - neue und starke Stromleitungen. Doch wofür werden die neuen Stromautobahnen tatsächlich gebaut?
Die Antwort von Prof. Hirschhausen/TU Berlin: „Die Art und Weise, in der man den HGÜ-Ausbau zurzeit angeht, ist ein Beweis dafür, dass man nicht den Nord- und Ostsee-Strom haben möchte, sondern vor allem den Braunkohlestrom.“
Als weiteren Beleg zitiert Monitor aus einem Papier von Vattenfall: „(...) mit dem deutschen Netzausbau wird die Anbindung der (...) Braunkohlekraftwerke in das europäische Energiesystem (...) weiter gestärkt.“

Link zum Film ==>

15.02.2014

Riesiges Interesse am Wolf

Wolf (Foto: US Fish and Wildlife Service)"Der Wolf zurück in Nie­der­sach­sen" hieß die Info­ver­an­stal­tung, zu der die grü­ne Land­tags­frak­tion am Diens­tag Abend in die Leu­pha­na ge­la­den hat­te. 550 In­teres­sier­te wa­ren zu­viel für Hör­saal 4. Nach Um­zug in ei­nen grö­ße­ren Saal gab es für sie vie­le In­for­ma­tio­nen und viel Zeit für Fra­gen.

Der Wolf polarisiert: Seit im Landkreis Lüneburg immer wieder Wölfe gesehen werden und mehrere Schafe in Amelinghausen und Bleckede gerissen wurden, sind die Leserbriefseiten der lokalen Zeitungen voll. Gegner und Freunde des Wolfs melden sich zu Wort. Nicht immer ist die Wortwahl von gegenseitige Respekt geprägt.

Mehr bei den Lüneburger Grünen ==>

 Sven-Chistian Kindler MdB

 

Hierzu ergäzend der folgende Link
der Grünen Niedersachsen: ==>

08.02.2014

Toni Hofreiter bringt das Programmkapitel A ein.

06.02.2014

Baumfällungen in Soltau

Bild von Dietrich Wiedemann mit Link zu Mehr Infos über Ihn... auf einer Parzelle der ehemaligen Liegenschaft der Kreisverwaltung in Soltau an der Winsener Strasse sind nach Gesetz und Recht ein Dutzend hundertjährige Eichen gefällt worden. Der Geschäftsführer der Stadtwerke Soltau hat versucht, mich vom Hügel herab zu grüssen. Es ist ihm nicht gelungen.

Dietrich Wiedemann

04.02.2014

Am 12. Februar wird die EU über die Zulassung des Genmais 1507 entscheiden. Welches Signal sollte die Bundesregierung nach Brüssel senden?

Im Moment deutet alles darauf hin, dass Deutschland sich enthalten wird. Aber eine solche Enthaltung wirkt im Ergebnis wie eine Ja-Stimme. Nur ein Nein ist auch wirklich ein Nein. Die Bundesregierung muss sich klar positionieren und eine Haltung gegen Gentechnik beziehen. Wenn man sich aber die Abstimmung letzte Woche im Bundestag ansieht, ist das von der Großen Koalition nicht zu erwarten. Denn eine große Mehrheit von CDU und SPD hat gegen die grüne Forderung gestimmt, die Zulassung von Genmais 1507 im EU-Ministerrat abzulehnen. Das ist auch ein schlechter Vorbote für die Verhandlungen über das Freihandelsabkommen mit den USA, in dem die Gentechnik zentraler Bestandteil sein wird.

Quelle: http://www.gruene.de/partei/keine-gentechnik-auf-unsere-teller.html

22.01.2014

Eckehard Niemann kritisiert Bauernverband:

Eckehard Niemann von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft kritisiert Bauernverband:
In ihrem neuen Verbandsorgan MEAT zeigt die Bauernverbandsspitze deutlich, welche Betriebe sie offenbar längst abgeschrieben hat. So heißt es in einem Artikel: Immer mehr Landwirte würden erkennen, dass die Wachstums-Schwelle bei 100 Hektar liege und dass das „mit 70 Kühen“ „keinen Sinn“ mache. Hier wird eine Bauernverbands-Zeitung dazu genutzt, normale und durchaus gut strukturierte Bauernhöfe und ihre Familien-Struktur runter zu reden. Zitat: "Aber sie (die alte Landwirtschaft) passe nun mal nicht zum Auftrag, billige Lebensmittel zu produzieren. Größere Betriebe seien schlicht wirtschaftlicher. Außerdem gebe es auf einem solchen Hof geregeltere Arbeitszeiten und Jobs für Spezialisten - vom Buchhalter übers Stallpersonal bis zum Treckerfahrer. In kleinen Betrieben dagegen mache die Familie alles alleine, 365 Tage im Jahr. Dass solche Bauern übers Fernsehen eine Frau suchen müssen, wundere kein bisschen".

16.01.2014

Neujahrsgruß von Rebecca Harms

Bild von Rebecca Harms

Wegen der Primary und ihren Verpflichtungen im Parlament in Brüssel und Straßburg kann Rebecca zur Zeit nicht so viel Präsenz in den Kreisverbänden zeigen. Darum hier ein verspäteter Neujahrsgruß Made in Dickfeitzen im Wendland:

http://gruenlink.de/om1

(©Foto:Markus WŠächter / Waechter Tel.: 0177-2343663 Rebecca Harms (Buendnis 90/Die Gruenen) am 29.4.2013 im Wendland.
Mehr...==>

13.01.2013

Perspektiven für Fracking in USA und BRD

In Deutschland liegen Fracking-Vorhaben auf Eis, weil es erhebliche Umweltbedenken und großen Widerstand in der Bevölkerung gibt. Die neue Bundesregierung wird in den nächsten Monaten entscheiden müssen, wie es weitergeht.

Der Schiefergasboom in den USA – so die Süddeutsche Zeitung vom 9. 1. 2014 – könnte kippen. Die Euphorie der vergangenen zwei Jahre könnte schon bald in Ernüchterung umschlagen. Neue Zahlen zeigten, dass bei den Investoren die Begeisterung für Fracking bereits erheblich nachgelassen habe. Für Energiefirmen und ihre Geldgeber habe sich der Boom bislang nicht ausgezahlt, stellen Experten fest. Demnach gaben die Förderunternehmen seit 2008 unter dem Strich mehr Geld für Land, Ausrüstung und Förderung aus, als sie mit dem Verkauf von Schiefergas eingenommen haben.

13.01.2013

Einladung zum Vortrag 17.1.2014 Hemslingen

Die folgende Einladung zum Thema gesundheitsgefahren durch Fracking erreichte uns heute:

Einladung als PDF-Datei zum Download (662KB)

28.12.2013

Wir haben es satt! - Demonstration

Wir haben es satt!

Start: 18. Januar 2014, 11 Uhr - Ort: Potsdamer Platz, Berlin
>>Mehr Infos:

13.01.2014

Imkertag in Soltau

Foto von Christian Meyer

Biene

„Christian Meyer sprach den Imkern beim Großimkertag in der Aula des Soltauer Gymnasiums aus der Seele. Er bezeichnete die Biene als das wichtigste Nutztier noch vor dem Schwein und dem Rind. Meyer kündigte an, die sanfte Agrarwende werde den Naturschutz, die Vielfalt und damit auch die Bienen fördern.“

Böhme Zeitung, Soltau, 2014, Jan. 13.

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Ältere Beiträge findet Ihr in unserem Archiv:

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2010

Unser Abgeordneter in Berlin

Sven-Christian Kindler
Wahlkreisbüro in Soltau
Bahnhofstr. 17a
29614 Soltau

Öffnungszeiten:
Montag, Mittwoch  und Donnerstag  10.00  - 14.00 Uhr.

Telefon 0 51 91/ 93 85 61 

eMail-Adresse:
sven-christian.kindler[ät]wk2.bundestag.de

Website:
www.sven-kindler.de

Unsere Abgeordnete in Hannover

Elke Twesten (Scheeßel) vertritt im Niedersächsischen Landtag die Belange des Landkreises Soltau-Fallingbostel.

Hinrich-Wilh.-Kopf-Platz 1
30159 Hannover
T: 0511/3030-3310
F: 0511/3030-99-3310

eMail-Adresse:
elke.twesten[ät]lt.niedersachsen.de

Website:
www.elke-twesten.de

Elke Twesten - Internetseite im Niedersächsischen Landtag

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GRUENE.DE News

Trotz leichter Verluste wird die grüne Fraktion auch im neuen sächsischen Landtag vertreten sein.

Viele Wege des Freiheitsdenkens führen über Paris. Ein philosophischer Abriss der Freiheit.