Moore und Auen besser schützen

Während generell weltweit 60 Prozent aller Ökosysteme bedroht sind, ist die Situation für Feuchtgebiete noch dramatischer. "74 Prozent der Feuchtgebiete sind gefährdet und verschwinden mit einer weitaus größeren Geschwindigkeit wie die Wälder", sagt ein Vertreter des Global Nature Fund. Feuchtgebiete bedecken zwar weniger als zehn Prozent der Erdoberfläche, speichern indessen mehr als ein Drittel des globalen terrestrischen Kohlenstoffs. Werden sie zerstört, werden diese Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt.

03.02.21 – von Dietrich Wiedemann –

Während generell weltweit 60 Prozent aller Ökosysteme bedroht sind, ist die Situation für Feuchtgebiete noch dramatischer. "74 Prozent der Feuchtgebiete sind gefährdet und verschwinden mit einer weitaus größeren Geschwindigkeit wie die Wälder", sagt ein Vertreter des Global Nature Fund. Feuchtgebiete bedecken zwar weniger als zehn Prozent der Erdoberfläche, speichern indessen mehr als ein Drittel des globalen terrestrischen Kohlenstoffs. Werden sie zerstört, werden diese Treibhausgase in die Atmosphäre freigesetzt.
"In Deutschland werden auch 50 Jahre nach Verabschiedung der Ramsar-Konvention  Moore entwässert und Auen vernichtet", kritisiert Steffi Lemke, Bundestagsabgeordnete der Grünen. Besonders wertvolle Ökosysteme müssten strenger geschützt, zerstörte Naturgebiete wo immer möglich wiederhergestellt werden. "Wir fordern deshalb Investitionen in den natürlichen Klimaschutz: Moore wiedervernässen und Flussauen renaturieren.“
https://www.klimareporter.de/erdsystem/feuchtgebiete-auf-dem-trockenen

Kategorie

2021 | Deutschland | Klimawandel | Landwirtschaft | Umwelt | Wasser

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