Wie der Tod über die Äcker kam (aus einer Buch-Rezension von Eckehard Niemann)

Die vielstimmige Propagierung des Ökolandbaus ... übersieht geflissentlich auch die zunehmende Agrarindustrialisierung im Ökolandbau – z.B. mit Ausräumung der Landwirtschaft, ... oder der Schließung der systemimmanenten Nährstoff-Lücke durch zweifelhafte Düngerzufuhr (Schlachtabfälle aus der Massentierhaltung, Sammel-Komposte mit lediglich-reduzierten Mikroplastik-Anteilen).

04.11.20 – von Dietrich Wiedemann –

Die vielstimmige Propagierung des Ökolandbaus ... übersieht geflissentlich auch die zunehmende Agrarindustrialisierung im Ökolandbau – z.B. mit Ausräumung der Landwirtschaft, ... oder der Schließung der systemimmanenten Nährstoff-Lücke durch zweifelhafte Düngerzufuhr (Schlachtabfälle aus der Massentierhaltung, Sammel-Komposte mit lediglich-reduzierten Mikroplastik-Anteilen).

Die Journalistin und Buchautorin Tanja Busse thematisiert die Frage, warum die Landwirtschaft die Biodiversität jahrhundertelang förderte und warum die Agrarindustrie diese jetzt gefährdet.

Peter Clausing (Pestizid Aktions-Netzwerk e.V.) verweist auf eine französische Studie, die Ernährung mit konventionellen Lebensmitteln ein um 25% höheres Krebsrisiko ergab. Andere Studien bestätigten den Einfluss von Pestiziden z.B. auf Brust- und Prostatakrebs.

Buchtitel: Mathias Forster, Christopher Schümann, Das Gift und wir / Wie der Tod über die Äcker kam und Wie wir das Leben zurückbringen können, 448 Seiten, Westend-Verlag, Ffm. 2020, 29,95 Euro

Kategorie

2020 | Boden | Ernährung | Gesundheit | Gift | Landwirtschaft | Umwelt | Verbraucherschutz

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