16.07.20 –
In der Schwarmstedter Rundschau übt Gruenen-Sprecherin Ellen Gause starke Kritik an der Landkreis-Verordnung zum Schutz des Allertals. Der Kreistag hatte nach langen Vorverhandlungen etwa ein Drittel der FFH-Fläche unter Naturschutz gestellt und den Rest unter Landschaftsschutz. Zum Vergleich: Im Landkreis Celle, der dieselben Lebensraumtypen an der Aller aufweist, wurde auf Betreiben der Politik völlig auf Naturschutz verzichtet: „Der Landrat hat kundgetan, die Auflagen auf das zwingend Erforderliche zu beschränken.“
In unserer Verordnung kritisiert Gause einen Flickenteppich aus kleinsten Naturschutzgebieten neben Landschaftsschutz, der „die fachlichen Anforderungen nicht im Mindesten erfüllt.“ Gegenwärtig wollen Angehörige der Naturschutzverbände rechtlich gegen diese von der Kreistagsmehrheit gewollten Mängel vorgehen. Es hätten wenigstens „grössere, zusammenhängende Teile als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden müssen (Vernetzungsgebot).“ Vermutlich wird noch geraume Zeit vergehen, bevor die Tinte der Landkreis-Verordnung trocknen kann.
Kategorie
Auf ihrer Reise nach Israel und Palästina Anfang Februar traf unsere Bundesvorsitzende Franziska Brantner Vertreter*innen der Regierungen und [...]
Die MSC hat einmal mehr gezeigt: Wir brauchen ein unabhängiges Europa. Die Rede von Bundeskanzler Merz setzte den richtigen Ton, aber die [...]
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zerstört die Energiewende – und macht Deutschland wieder abhängig! Abhängig von fossilen [...]