
05.04.19 –
Heute morgen nach dem Aufstehen wollte ich eigentlich nur den Müll hinausbringen, und bemerkte einen kleinen Vogel, der ungewöhnlich nur um den von uns aufgehängten Nistkasten herumflatterte. Irgendetwas stimmte da nicht.
Ich beschloss gleich nachzusehen, ob ich dem armen Tier helfen könnte; lief um eine Leiter, Handschuhe und steckte vorsichtshalber auch eine Schere ein, um den Vogel befreien zu können.
Obwohl ich mich sehr beeilte, kam ich gerade zu spät. Der Vogel hing an einem sehr dünnen langem Plastikfaden um den Hals gewickelt, der wie zwei weiteren diese Fäden aus seinem Nistkasten heraushinge - er hatte sich im wahrsten Sinne des Wortes aufgehängt und war tot.
Auch mit der mitgebrachten Schere lies sich der Plastikfaden nicht gleich durchtrennen.
Die anderen Fäden zog ich zusammen mit einem Knäul Haaren aus dem Nest, um weiteren Schaden für andere Vögel zu vermeiden. Das Nest war wohl fast fertig gebaut.
Man kann ja viel über den Plastikmüll reden, aber so etwas zu erleben, greift einen an.
Plastikmüll ist überall, sammelt Ihn bitte ein und entsorgt den, wenn Ihr den seht.
Kategorie
2019 | Soltau | Tierschutz | Umwelt
Auf ihrer Reise nach Israel und Palästina Anfang Februar traf unsere Bundesvorsitzende Franziska Brantner Vertreter*innen der Regierungen und [...]
Die MSC hat einmal mehr gezeigt: Wir brauchen ein unabhängiges Europa. Die Rede von Bundeskanzler Merz setzte den richtigen Ton, aber die [...]
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche zerstört die Energiewende – und macht Deutschland wieder abhängig! Abhängig von fossilen [...]