
04.05.20 –
Monika Schnitzer, Mitglied im Sachverständigenrat "Wirtschaftsweise" hat vor der Überlastung künftiger Generationen durch staatliche Corona-Hilfsprogramme gewarnt. Diese seien ohnehin schon durch die Folgen des Klimawandels und durch den demographischen Wandel belastet. "Wir können sie nicht auch noch mit den Corona-Schulden alleine lassen".
Staatliche Kaufprämien für Neuwagen seien purer Lobbyismus, „genauso wie die Forderung, nun Abstriche bei Umweltauflagen zu machen". Wirtschaftlich würden durch derartige Anreize lediglich "Käufe vorgezogen, die in den Folgejahren fehlen". Man habe „wichtige Trends wie die E-Mobilität und die Wasserstofftechnologie verschlafen". Da könne die Corona-Pandemie keine Ausrede sein, um das alte Geschäftsmodell weiter zu zementieren.
(zitiert nach Rheinische Post / Spiegel Online 4. Mai 2020)
Kategorie
2020 | Finanzen | Steuern | Verkehr | Wirtschaft
Deutschlandweit wird am 26. September demonstriert. Egal ob Du selbst betroffen bist, als Beschäftigte*r, Unternehmer*in eines [...]
Die Bundesregierung will ihre Sozialreformen vom Sommer voranbringen. Doch der Widerstand wächst – bei Familien, in der Gesellschaft und auch [...]
Die Mieten bei Neuvermietungen steigen gerade in Ballungszentren trotz der existierenden Mietpreisbremse immer stärker an. Hohe Mieten werden [...]