29.07.21 –
Bestehende Nuklearkraftwerke zur Elektrolyse zu nutzen, also zur Herstellung von Wasserstoff aus Wasser mithilfe von Strom, fordert EU-Kommissar Breton in einer Rede zur „Geopolitik der Technologie“. „Wir sollten diese Übergangsenergie nutzen, um den Aufbau einer Wasserstoffindustrie in Europa zu erleichtern.“
Die Deutsche Bundesregierung setzt hingegen auf Erdgas als Brückentechnologie, weil man mit einer steigenden Gasnachfrage in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren rechne, wenn die Atom- und dann die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.
Für Sven Giegold ist die Diskussion seit Jahren inakzeptabel. Umweltschädliche Technologien dürften nicht Teil der EU-Finanzpolitik sein. Wer will denn in ein Finanzprodukt investieren, das als nachhaltig verkauft wird, mit dem aber auch Atomkraft finanziert wird? In Deutschland kein Mensch.“https://www.welt.de/wirtschaft/article203590128/Oeko-Status-fuer-Atomkraft-Streit-ueber-gruene-Bibel-spaltet-Bruessel.html
Kategorie
Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Als Nachfolger von Winfried Kretschmann als Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg [...]
Was in Venezuela passiert, zeigt: Die noch immer weltweit hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist ein globales Sicherheitsrisiko. [...]
Der Bundesrat hat heute zum Gesetzentwurf für ein Vertragsgesetz zum Unitarisierungsabkommen für neue Gasbohrungen vor Borkum keine [...]